198. Update m. Erinnerungen

 

„Am Leben zu sein heißt ( … ) aus Erinnerungen zu bestehen.“ (Philip Roth); und: Der Blick nach vorn ist ernüchternder ... „Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“ (Albert Einstein)
 

 

… es ist an der Zeit sein Wissenshorizont zu erweitern; der Tugend der Bescheidenheit zu folgen - inscha'Allah!
* * *
... wer seine Stärken stärkt, der sollte sich doch fragen, ob & wie ausgeprägt seine Kenntnisse über 'Hygiene', der 'Lern- und Dialogprozesse' sind ...
... ein bisschen Demut hat niemandem geschadet ...
... ob er genügend Selbstkritik übt und ein Realitätssinn hat ... ob & wie er sein Dasein, die geistige Pflege hinreichend zwischen Ehrfurcht, Hoffnung und Verantwortungsbewusstsein pflegt; ob & wie er sich am Kontext orientiert ...

 

 

 „Genus humanum arte et ratione vivit. = Das Leben des Menschengeschlechts besteht in der Kultur, und die Zukunft des Menschengeschlechts liegt in der Kultur.“ (Thomas von Aquin)

 

 

 

… situationsgerechter Umgang ist nämlich so nötig, wie der Zusammenhang über das Wissen der Psyche und das Immunsystem …
... man muss um seine geistige Pflege (um – weitreichende - Erfolgserlebnisse) gerade so kümmern, wie es sich alles in unserem gegenwärtigen Dasein weiter entwickeln kann; dies gilt für die Lebensweise ganz gewiss auch; um Wege, Ziele und Bedürfnisse nicht vor reiner Strategieplanung aus den Augen zu verlieren … dies ist doch dann ausgereift, wenn alles leichter wird; alles, was einem Mühe macht wegfällt ... dies kann – für viele - die authentisch erhaltene Botschaft erfüllen, die Barmherzigkeit für die Welten. (Frei nach Tolstoy)
 
Weder darf man die geistige Orientierung gänzlich auslassen, noch darf man seine Dankbarkeit (auch Dem gegenüber, Der uns näher ist als unser Halsschlagader) vernachlässigen,
 

 

… solange, wie sich flüssige oder gasförmige Stoffe in Pipelines am sichersten transportieren lassen … sollte man situationsentsprechende geistige Pflege nutzen; es liegt mir aber fern meine Mitmenschen weder über die Art und Weise des sich intensiver Wahrnehmens aufzuklären, noch darüber, wie man seine Sinne ausprobiert; wie man sich manches selbst erklären muss …

 

Der Mensch hat vor etwas Angst, das er nicht kennt. Nur wer erkennt, dass manche Herausforderung keine Bedrohung ist, und immer wieder bereit ist ‚Lehrling’ zu sein, bleibt den intellektuellen Herausforderungen gewachsen; wie die Skepsis in der Gesellschaft gegenüber neuen Technologien. “ (Ali r.a., Der gewählte Nachfolger des Siegels der Propheten) ...

 

 

 

 

Wes Herz voll ist, das geht der Mund über.“ (Matthäus 12,34)

 

Ausgehend von der Tatsache, dass wir uns in einem kulturellen Feld des Zusammenwachsens der Völker befinde möchte ich, dass man koranische Botschaften mit meiner Person nicht verwechselt. Denn der Koran wurde vor über 14 Jahrhunderten für die gesamte Menschheit offenbart. Er kennt kein auserwähltes Volk, sondern er sagt, dass derjenige am angesehensten ist, der am ehrfürchtigsten ist. [1]

 

Hier aber trotzdem einige Zeilen in eigener Sache ... stelle mich zwar der Verantwortung ein positives Islambild in der sozialen Eiszeit in Deutschland vorzuleben, und damit, dass es mir nur um meine Überzeugung, und nicht um politisches, wirtschaftliches oder mediales Machtstreben geht, verfolge ich auch keine Entwicklungen.

 

... bin weder personenfixiert, noch fremdbestimmt; schätze die Vorzüge meiner Unabhängigkeit, lehne ein Vortragen des Koran als Litanei und Ritual als Gemeinschaftsveranstaltung ab ...

 

... stelle mich der Weiterentwicklung kultureller Herausforderung (Schlüssel zur Bewältigung von Fremdenhass und Zukunftsangst); wende die Potenz der virtuellen Welten im Bereich der „Theologischen-Dialog-Arbeit“ an; um die Un-Kultur der Gewalt zu überwinden schlage ich mich stets mit der Sprache ...

 

 

Schließlich ist, wie sie wissen, die Schrift ein Mittel, um unabhängig von der Menge der auszutauschenden Information, von Zeit und Raum in Kommunikation mit anderen zu treten; wie man weiß, ist der Dialog (andere auf Augenhöhe zu begegnen) ein Instrument um Konflikte zu lösen.

 

Da aber „die Tat ein unverbrüchlicher Teil des Glaubens ist, und weil uns (Muslime) der Prophet Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) in seinem Ausspruch lehrt, dass der Glaube allein nicht genügt, solange er nicht in Taten umgesetzt wird, strebe ich eine angemessene Fortsetzung dieser Arbeit, des „Sinnbildes für das Leben“ an ...

 

... betreibe dies (Lebensbejahung im Land der Gründlichkeit) als Hobby (geistige, private Auseinandersetzung ohne Erwerbsabsicht); um dies für den so nötigen Dialog mit der Öffentlichkeit anbieten zu können. Bei meiner tiefempfundenen Leidenschaft Hobby versuche ich als Grundlage für meine Absichten lutherische Betrachtungen, wie:: „Hilf dir selbst, dann hilft dir Der eine und Der einzige Gott.“ zu erklären; und dabei immer nach dem Leitgedanken: „Don’t teach, fascinate!“ zu handeln – so Der Eine und Der Einzige Vergebende will (inscha'Allah)!

 

... diese „Kämpfe“ vielleicht solange, solange sich die Größe (Masse) der Teilchen aufgrund der Anziehungskraft zwischen zweier Körper bestimmen lässt; oder: solange, solange bekanntlich „Made in Germany“ ein Qualitätssiegel für deutsche Ingenieurkunst, Produkte und Service steht ...

 

 

Dem vorausschicken möchte ich: „Allah ist der Eine und der Ewige Schöpfer, der den Himmel und die Erde und das was dazwischen liegt erschaffen hat. Er ist nicht nur uns näher als unser Halsschlagader, sondern auch Adam, Noah, Abraham, Moses, Jesu, Muhammad und allen anderen Propheten, Friede sei über ihnen allen ... [2]

 

Laut Koran darf es in der Religion keinen Zwang geben.

(vgl. im Koran, 2. Sura, 2. Abschnitt, 256. Vers).

 

Der Islam ist in seinen historisch-theologischen Ausformungen vielschichtig;

daher dürfen Verzerrungen nicht als repräsentativ für die Gesamtheit dieser Weltreligion angesehen werden.

 

 

 

 

 

 

[0]: ... zusammengefasst: Im Sinne der Völkerverständigung ...

 

In einer multikulturellen Gesellschaft gilt es, seinen Nachbarn kennen zulernen. Dazu gehört unter anderem die Auseinandersetzung mit fremden Kulturen und Religionen ...

 

Es gilt einen interessanten und wichtigen Ansatz darzulegen, denn bekanntlich ist Deutschland von der Ressource Wissen abhängig - Bildung ist die wichtigste Wertanlage; sie ist lebensnotwendig, vor allem im Hinblick auf die Zukunft. Lebenslanges motiviertes lernen befähigt die Menschen erst dazu den Herausforderungen des Lebens gewachsen zu sein. An uns selbst liegt es, diese Ressourcen nicht versiegen zu lassen und sie zu immer nachwachsenden Rohstoffen zu machen ....

 

  • Warum soll man multikulturelles nur mit Drogen, Kriminalität und mit sozialen Unterschieden verbinden? –

  • Warum sollen die Vorstellungen, die sich Menschen von anderen Nationen machen ein größeres politisches Gewicht als die Wirklichkeit selbst haben?

 

... weil Erläuterungen im Gesamtzusammenhang . „Hilfe zur Selbsthilfe” so komplex sind, dass sie mehrere Bücher würdig sind, denn die theoretische Diskussion ist müßig, im Leben muss man das Wesentliche sehen ...

 

... im Jahre 2003 war ein Veranstaltungshinweis im Rahmen der Ökumenischen Krankenhaushilfe, des Bildungszentrums Ruhr, Institut für Bildung und Management im Gesundheitswesen, Anna Hospital in Herne 2, am 7.10.2003 – unter dem Thema: „Krankheit und Sorge um die Krankheit im Christentum und Islam – „In unserer deutschen pluralistischen Lerngesellschaft leben viele Angehörige unterschiedlicher Religionen und Kulturen. Interkulturelle und Interreligiöse Aspekte sind daher auch im Krankenhaus, Pflegeheim zu berücksichtigen. Auch die Krankenhaushilfe kommt mit Patienten verschiedener Religionen in Kontakt.

 

... hatte dazu ehrenamtlich vier DINA vier – Seiten getextet und erbaut; habe mir (seitdem) vorgenommen diese Non-Profit-Publikation (bei gleichem Umfang) ca. alle vier Monate revidiert zu publizieren; das heißt auch, dass ich intensiv lebe und dass mir die situationsabhängige geistige Pflege meines Lebens ausgesprochen wichtig ist ...

 

... dies vielleicht solange, solange z.B. die Information in der internationalen Luftfahrt obligatorisch ist, die Passagiere über die Notausstiege, die Feuerlöscher und das Rauchverbot aufmerksam zu machen ...

 

 

[1]: „Selbst wer nicht den Glauben teilt, dass Gott durch den Koran zu den Menschen spricht, sollte an dieser Schrift nicht achtlos vorübergehen. Immerhin wird sie von mehr als einer Milliarde Menschen als Gottes Wort angesehen, und gerade in unseren Tagen ist es für jedermann wichtig, den Koran zu mindest in seinen Grundzügen zu kennen ...“ (Einleitung, „Der Koran – Die Heilige Schrift des Islam in deutscher Übertragung von Ahmad von Denffer, München 2001)

 

 

[2]: Wie für alle Religionen, ist selbstverständlich Gott auch das wichtigste Thema im Islam. Die Quelle der Abrahamethischen Religionen beruht auf den absoluten Monotheismus. ... Das Wort Gott - arabisch Allah, auch Kopten beten zu Allah, ER ist also keineswegs Der Gott der Muslime - kommt über 2.500 mal im Koran vor. Ganz abgesehen von den vielen Versen, in denen von Rabb, dem Schöpfer und Erhalter, oder von ar-Rahman, Dem Barmherzigen die Rede ist. ER verheißt im Koran (Mahnung für die Menschen) auch jedem - ausnahmslos jedem - im Leben höherer Ordnung eine gerechte Belohnung – ist das Nichts, wofür es sich lohnt zu kämpfen?

 

... Der Mensch soll eine Vervollkommnung seiner seelischen und geistigen Kräfte anstreben [X], um zu wegweisenden Erkenntnissen zu gelangen; wie zum Beispiel Johan Wolfgang von Goethe, dem es recht war, seine Werke in Anlehnung an den Koran zu schreiben:

 

 

Gott ist nur Einer, Ein einziger, reiner, Hat nicht gezeugt, Und ihn gezeugt hat keiner.“

 

(Goethe’s gereimte Verse nach dem Koran, der 112. Sura)

 

 

[X]: ... eigenverantwortlich (mit Gottvertrauen, zwischen Hoffnung und Ehrfurcht) eine Sinnstiftende Ressource aufbauen, bzw. entwickeln - nebenbei eine ehrenamtliche Tätigkeit zur Selbstbestätigung betreiben, zum Beispiel bei der Ökumene -; das heißt auch, sich für den Fortschritt der Menschheit einsetzen, sich mit allem erworbenem Wissen zum Nutzen der Menschheit engagieren; eine Dankbarkeit, die mit einem maximalen Wissen verknüpft ist, das die Notwendigkeit und den Umgang mit den Gütern der Welten in harmonischer Weise erschließt ...

 

 

... um manches [*] mit Bertold Brecht zu sagen:

 

Wer nicht kämpft (keine maßvolle Eigeninitiative zeigt), hat in der letzen Instanz verloren.“

 

 

 

 

[*]vgl. Social-Kampagne, von Verlagen und TV-Sendern >>www.Du-bist-Deutschland.de<<

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